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Mobbing im Netz – wie man sich und andere schützen kann

16. September 2020 | CONEDU
Werden Personen über längere Zeit online beleidigt oder schikaniert, müssen schützende Maßnahmen getroffen werden.

Von Mobbing spricht man, wenn Personen absichtlich und regelmäßig bloßgestellt, ausgegrenzt und schikaniert werden. Findet das Mobbing im Internet oder über digitale Dienste statt, handelt es sich um Cybermobbing. Wird man selbst Opfer von Mobbing oder beobachtet Mobbing bei anderen, sollte man unbedingt handeln, um Gesundheit und Wohlbefinden zu schützen . Als erstes dokumentiert man die Vorfälle. Dazu fertigt man Screenshots oder Kopien von beleidigenden Inhalten an. Im nächsten Schritt können Betroffene in den sozialen Medien oder bei Messenger-Diensten die Mobber blockieren. So können diese keine Nachrichten mehr an die betroffene Person senden. Zudem können Mobber in sozialen Netzwerken bei den Betreibern der Plattform gemeldet werden; zum Beispiel, wenn sie unangebrachte Bilder teilen und so Personen herabwürdigen. In den Saferinternet.at-Leitfäden für Soziale Netzwerke findet man zahlreiche, praktische Tipps dazu. Außerdem ist es hilfreich, mit einer Vertrauensperson oder einer offiziellen Beratungsstelle über die Mobbing-Vorfälle zu sprechen und gemeinsam dagegen vorzugehen. Interessierte finden hier Informationen und Materialien rund um das Thema Cybermobbing.