Personenbezogene Daten und Privatsphäre schützen

Im Digitalen Kompetenzmodell für Österreich ist das Teilkompetenz 4.2 im Kompetenzbereich 4 „Sicherheit“.

Was ist das?

Personenbezogene Daten und Privatsphäre zu schützen, bedeutet, die Bedeutung von persönlichen Daten in digitalen Umgebungen einschätzen zu können. Des Weiteren beinhaltet der Kompetenzbereich die Fähigkeit, sensible Daten von sich und anderen zu schützen.

Was bedeutet es praktisch?

Digital kompetente Personen gehen vorsichtig mit eigenen und fremden Daten im Internet um. Dies tun sie einerseits um deren Missbrauch zu vermeiden und andererseits, weil sie über die gesellschaftspolitischen und rechtlichen Fragen zum Thema Datenschutz und Privatsphäre im Bilde sind. Sie wissen daher zum Beispiel, dass Online-Konzerne wie Facebook persönliche Daten von Nutzerinnen und Nutzern zu Analyse- und Werbezwecken nutzen und an dritte Parteien zu hohen Preisen verkaufen können. Personen mit entsprechenden digitalen Kompetenzen kennen außerdem die Möglichkeiten, diese Datennutzung durch Online-Firmen einzuschränken oder zu verbieten und können entsprechende Privatsphäre-Einstellungen vornehmen.

Warum ist das wichtig?

Persönliche Daten werden von Unternehmen genutzt, um verschiedene Analysen durchzuführen. Diese haben vor allem den Zweck, personalisierte Werbung auszuspielen. Personen liefern so einen kostenfreien Beitrag für die Werbeindustrie, den diese in hohen Profit umsetzen kann. Zudem sind Nutzerinnen und Nutzer durch die unkontrollierte Verbreitung ihrer Daten verletzlich, vor allem wenn es sich um Gesundheitsdaten oder andere sensible private Informationen handelt.

Wo kann ich weiterlernen?

Auf der Homepage von fit4internet finden Sie unter der Rubrik „Verstehen“ weitere Hintergrundinformationen zum Digitalen Kompetenzmodell für Österreich. Unter „Lernen“ finden Sie Lernangebote zur Steigerung Ihrer digitalen Kompetenz.