Daten, Informationen und digitale Inhalte verwalten

Im Digitalen Kompetenzmodell für Österreich ist das Teilkompetenz 1.3 im Kompetenzbereich 1 „Umgang mit Informationen und Daten“.

Was ist das?

Der Kompetenzbereich umfasst die Organisation und das Strukturieren von digitalen Inhalten, Daten und Informationen. Personen mit Kompetenzen in diesem Bereich können Inhalte und Daten in digitalen Umgebungen adäquat speichern, löschen, abrufen und verwalten.

Was bedeutet es praktisch?

Im beruflichen Kontext bedeutet Datenverwaltung vorrangig, digital existierende Informationen und Dateien in strukturierter und organisierter Form an- und abzulegen, damit sie nicht verloren gehen. Auch als Privatperson ist es wichtig, digitale Inhalte wie Dokumente, Fotos oder Musik richtig abzuspeichern, damit sie wiedergefunden werden können, nicht in fremde Hände gelangen und gesichert werden können. Hinzu kommt aber auch die bewusste Verwaltung von Daten und Inhalten, die man in digitalen Diensten wie Apps oder Social Media preisgibt. Beispielsweise sollte man regelmäßig prüfen, auf welche persönlichen Daten die Apps auf dem Smartphone zugreifen und gegebenenfalls die Privatsphäre-Einstellungen anpassen oder auf eine andere App, mit weniger Zugriffsrechten, zurückgreifen.  

Warum ist das wichtig?

Heutzutage werden sehr viele Daten, Inhalte und Informationen sowohl im privaten als auch im beruflichen Bereich digital generiert und ausgetauscht. Diese Daten existieren teilweise nur mehr in digitaler Form und müssen daher entsprechend organisiert und verwaltet werden. Vor allem, wenn es sich um persönlich oder beruflich wichtige und/oder sensible Daten und Informationen handelt, ist ein kompetenter Umgang mit digitalen Inhalten von großer Bedeutung.

Wo kann ich weiterlernen?

Auf der Homepage von fit4internet finden Sie unter der Rubrik „Verstehen“ weitere Hintergrundinformationen zum Digitalen Kompetenzmodell für Österreich. Unter „Lernen“ finden Sie Lernangebote zur Steigerung Ihrer digitalen Kompetenz.