Bedürfnisse und technologische Antworten darauf erkennen


Im Digitalen Kompetenzmodell für Österreich ist das Teilkompetenz 5.2 im Kompetenzbereich 5 “Problemlösen und Weiterlernen“.

Was ist das?

Im Kompetenzbereich geht es um die Fähigkeit, digitale Anwendungen als Antwort auf eigene Bedürfnisse zu kennen und nutzen zu können. Dazu gehört auch, digitale Umgebungen bedürfnisgerecht zu gestalten.

Was bedeutet es praktisch?

Dazu ein Beispiel: Ein Großteil der Menschen hat ein Bankkonto, muss dieses verwalten und Bankgeschäfte durchführen. Aber nicht immer ist eine Bankfiliale leicht zu erreichen oder dann geöffnet, wenn man selbst Zeit hätte. Personen mit grundlegender digitaler Alltagskompetenz (Kompetenzstufen 1-2) wissen, dass es die Möglichkeit gibt, Bankgeschäfte online, und damit zeit- sowie ortsunabhängig, zu erledigen. Sie kennen die Möglichkeiten des Zugangs zur digitalen Bankumgebung (z.B. die digitale Signatur) und können diese anwenden. Personen mit höherer digitaler Alltagskompetenz (Kompetenzstufen 3-4) können die Abläufe im virtuellen Raum so gestalten, wie es ihren persönlichen Bedürfnissen am besten entspricht. Beispielsweise können sie eine begründete Entscheidung treffen, auf welchem Weg sie ihre Transaktionsnummer erhalten wollen oder digital mit Bankberaterinnen und –beratern kommunizieren wollen.

Warum ist das wichtig?

Viele Dienste kann man heute schon digital nutzen, manche davon werden sogar nur (mehr) digital angeboten. Daraus ergeben sich Vorteile, vor allem, weil Abläufe oft verkürzt und/oder vereinfacht werden. Das bedeutet aber auch, dass nur Personen mit entsprechender digitaler Alltagskompetenz von diesen Vorteilen profitieren oder bestimmte Dienste nutzen können.

Wo kann ich weiterlernen? 

Auf der Homepage von fit4internet finden Sie unter der Rubrik „Verstehen“ weitere Hintergrundinformationen zum Digitalen Kompetenzmodell für Österreich. Unter „Lernen“ finden Sie Lernangebote zur Steigerung Ihrer digitalen Kompetenz.