Grundlagen und Zugang

Im Digitalen Kompetenzmodell für Österreich entspricht dies dem gesamten Kompetenzbereich 0.

Was ist das?

Zum Kompetenzbereich gehören das basale Verständnis für die grundlegenden Konzepte der Digitalisierung und das Wissen über zentrale Anwendungsmöglichkeiten von digitalen Geräten oder Medien sowie die Fähigkeit, diese zu bedienen. Dazu zählt auch, inklusive Formen des Zugangs zu digitalen Inhalten nutzen und bereitstellen zu können. 

Was bedeutet es praktisch?

Personen, die über Kompetenzen des Bereichs 0 verfügen, kennen den Unterschied zwischen „digital“ und „analog“. Sie wissen was es heißt, „online“ zu sein und sie können zum Beispiel ein Smartphone oder einen Laptop benutzen. Sie können außerdem technische Umsetzungsformen digitaler Barrierefreiheit, das sind zum Beispiel automatische Übersetzungen oder Vorleseoptionen, verstehen und anwenden. Die Aneignung dieses Wissens vollzieht sich auf den Kompetenzstufen 1-2 über das Erinnern von Gezeigtem, also Nachahmung. Auf den Kompetenzstufen 3-4 hat man bereits die grundlegenden Anwendungskonzepte verstanden und kann selbstständig Informationen beschaffen, um Geräte und Anwendungen zu bedienen.

Warum ist das wichtig?

Zu verstehen, was zentrale Begriffe der Digitalisierung bedeuten sowie den Sinn und die Möglichkeiten des Internets zu kennen und nutzen zu können, ist die Basis für die digitale Teilhabe in der Gesellschaft. Der Kompetenzbereich 0 ist somit die Voraussetzung für alle anderen Kompetenzbereiche und wurde deswegen im österreichischen Kompetenzmodell gegenüber dem DigComp 2.1. ergänzt.

Wo kann ich weiterlernen?

Auf der Homepage von fit4internet finden Sie unter der Rubrik „Verstehen“ weitere Hintergrundinformationen zum Digitalen Kompetenzmodell für Österreich. Unter „Lernen“ finden Sie Lernangebote zur Steigerung Ihrer digitalen Kompetenz.